Haushaltsreden 2013

Aussagen zum Thema Gesamtschule in den Haushaltsreden

Bündnis 90/Grüne

Hans Peter Schumacher

„Parallelen gibt es zu der Diskussion um die Gesamtschule. Der Wille, eine Gesamtschule einzurichten, wurde aus der Elternschaft Ende 2011 an die Politik herangetragen. Eigentlich kein Problem, so glaubten die Eltern. Die Gründung einer Gesamtschule steht doch nicht nur bei den Grünen im Wahlprogramm. Doch weit gefehlt. Die GRÜNEN sind die einzigen, die ohne Wenn und Aber für die Gründung ein stehen. Alle andern unterstützen die Verwaltung in deren Verhinderung.“

FraktionPerspektive / Ja

Dieter Zander

„Wichtig sind unserer Fraktion vor allem die Investitionen im Bildungs- und Betreuungsbereich wie z. B. die Kita- und Schulversorgung mit den erforderlichen baulichen Aktivitäten und der bedarfsgerechten Sicherstellung von qualitativen Betreuungsangeboten. Dies sind Investitionen in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen, die sich lohnen und auszahlen werden. Wohin die Reise der Schullandschaft in Frechen einschließlich der Entscheidung über die eventuelle Bildung einer Gesamtschule künftig hingehen wird, wird ein Thema für die nachfolgenden Haushaltsdebatten sein.“

Fraktion Soziales Bündnis Frechen

Hans Peter Gronewald

„In der vorliegenden mittelfristigen Finanzplanung sind die Investitionskosten für ein wünschenswertes Gesamtschulangebot in unserer Heimatstadt noch nicht enthalten. Die Fraktion Soziales Bündnis bekennt sich aber eindeutig zur Gesamtschule, deren Realisierung wir für eine der großen Herausforderungen der kommenden Jahre halten. Wir sind uns sicher, dass eine durchzuführende Elternbefragung den Wunsch nach einer Gesamtschule klar dokumentieren wird. Denn aus pädagogischer Sicht sind Gesamtschulkonzepte sinnvoll. Sie sind laufbahnoffen, vermitteln alle Schulabschlüsse und legen unsere Kinder nicht verfrüht auf einen bestimmten Bildungsabschluss fest. Hinzu kommt, dass unser Gymnasium im G 8 –Verfahren zum Abitur führt. Als Alternative hierzu bietet eine Gesamtschule das Abitur in 9 Jahren an.“

SPD

Hans Günter Eilenberger

„Für die SPD-Fraktion ist gemeinsames langes Lernen sinnvoll. Um dies in einem abgesicherten Rahmen umsetzen zu können, haben wir den Vorschlag gemacht auf Grundlage der Natter-Studie die Planung auf dem Realschulgelände anzugehen und hatten vorgeschlagen 50.000 € einzustellen. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und die Fraktion Soziales Bündnis stützten unser Anliegen. Um überhaupt einen Ansatz für die Planung einer Gesamtschule in den HH 13 zu bekommen, durfte der Name „Gesamtschule“ nicht vorkommen. Dieses Wort ist für CDU und FDP offenbar immer noch ein „Unwort“.“

haushaltsreden_2013.txt · Zuletzt geändert: 2013/04/15 16:24 von schoberc
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