Die Komplan-Studie

Am 12. Juni 2012 präsentierten die Gutachter des Büros Komplan die von der Stadtverwaltung in Auftrag gegebene Studie zur Weiterentwicklung des Schulstandorts Frechen. Den Gutachtern war aufgegeben worden, die aktuelle Situation vor dem Hintergrund der demographischen und politischen Entwicklung (Schulfrieden NRW) zu prüfen. Das bedeutet, dass sowohl der Ist-Zustand: Dreigliedrigkeit mit Hauptschule, Realschule und Gymnasium als auch mögliche Veränderungen zu prüfen waren. Die Vorgaben lauteten:

  1. Schaffung einer Sekundarschule bei Auflösung von Haupt- und Realschule
  2. Schaffung einer Gesamtschule bei Auflösung von Haupt- und Realschule
  3. Schaffung einer Gesamtschule bei Auflösung der Hauptschule aber Beibehaltung einer Realschule

Die Gutachter kamen zu einem eindeutigen Ergebnis:

Die dritte Variante, also die Schaffung einer Gesamtschule unter Beibehaltung der Realschule ist die schulorganisatorisch eindeutig beste Lösung.

Die Begründung ist aufschlussreich:

  1. Die Gesamtschule kann an einem Standort konzentriert werden (auf dem Gelände der jetzigen Realschule),
  2. Die Zahl der Auspendler dürfte sinken,
  3. Das überlastete Gymnasium könnte entlastet werden (die Anzahl der Kinder, die das Abitur anstreben steigt auch in Frechen kontinuierlich)
  4. Die Realschule bleibt erhalten und kann bessere Rahmenbedingungen bekommen (am Standort der jetzigen Hauptschule, bspw. bekäme die Realschule sofort eine Mensa)
komplan.txt · Zuletzt geändert: 2012/11/20 13:08 von schoberc
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