Pressemitteilungen des Aktionsbündnisses 2014

Pressemitteilung v. 18.12.2014

Aktionsbündnis am Ziel: Frechener Gesamtschule kommt 2016

Das Aktionsbündnis begrüßt die Entscheidung des Rates der Stadt Frechen vom 16. Dezember 2014, zum Schuljahr 2016/17 eine Gesamtschule in Frechen einzurichten.

Jahrelanger Einsatz hat sich gelohnt

Im Jahr 2012 bildete sich unser Aktionsbündnis für eine Gesamtschule in Frechen. Eine umgehend gestartete Unterschriftenaktion bestätigte die Annahme, dass viele Eltern und Kinder sich eine Gesamtschule für Frechen wünschen. Die Ergebnisse wurden im Sommer 2013 in einer Broschüre „Ja zur Gesamtschule in Frechen - Damit die Kurzen nicht zu kurz kommen“ der Öffentlichkeit präsentiert. Im Oktober 2014 veröffentlichte das Aktionsbündnis ein Grundsatzpapier zur Errichtung einer Gesamtschule und machte sogar Vorschläge für den möglichen Standort an der Hauptschule Herbertskaul.

In der Schulausschusssitzung vom 11. Dezember 2014 stellte der vom Rat beauftragte Gutachter, Krämer-Mandeau, von der Projektgruppe Bildung und Region (biregio), Bonn, seine Ergebnisse vor. Der Gutachter bestätigte die Vorschläge des Aktionsbündnisses in allen Punkten. Selbst unsere Empfehlung, eine Gesamtschule zum Schuljahr 2016/17 am Standort der Hauptschule Herbertskaul zu eröffnen, fand sich in seinen Ausführungen wieder. Das Gutachten teilt auch unsere Annahme, die Hauptschule müsse auslaufen und das vorhandene Gebäude von der neugegründeten Gesamtschule übernommen werden.

Rat stimmt mehrheitich für die Errichtung einer Gesamtschule

Die Ratsentscheidung vom 16.12.2014 war überfällig und nach dem Vortrag des Gutachters Krämer-Mandeau fast zwingend. Die ehemalige Gesamtschülerin und Sprecherin des Aktionsbündnisses, Michelle Schmitz kommentierte das Ergebnis erfreut:

„Engagierte BürgerInnen können in Frechen etwas bewegen! Wir freuen uns, dass unser Grundsatzpapier von einem Wissenschaftler bestätigt wurde. Endlich bekommt auch Frechen die Schulform, auf die die Eltern seit Jahren warten. Wir sehen uns in unserem Engagement voll bestätigt. Wir hoffen jetzt natürlich, dass Politik und Verwaltung alles tun, damit die Schule 2016/17 wirklich eröffnen werden kann. Ich bedanke mich bei allen BürgerInnen, die sich aktiv für die Gesamtschule eingesetzt haben. “

Das Aktionsbündnis wird diesen Prozess auch weiterhin konstruktiv kritisch begleiten und denkt schon über einen angemessen Namen für die neue Schule nach! Im neuen Jahr wird erst einmal gebührend gefeiert!

Pressemitteilung v. 30.10.2014

Mehrheit für Gesamtschule nimmt Konturen an

Das Aktionsbündnis begrüßt die klare Aussage des SPD Bürgermeisterkandidaten Ferdi Huck für eine Frechener Gesamtschule.

In seiner Nominierungsrede hatte er mit deutlichem Bezug auf das Grundsatzpapier des Aktionsbündnisses erklärt, dass er für die Eröffnung einer 6-zügigen Gesamtschule bis zum Schuljahr 2016/17 am Standort der Hauptschule eintreten werde.

Die Konturen einer Ratsmehrheit PRO GESAMTSCHULE zeichnen sich ab. Einerseits sind da die Aktionsbündnispartner „Die Grünen“, die ihre Zustimmung zur Gesamtschule auf ihrer Mitgliederversammlung am Montag ausdrücklich bestätigt haben und die Fraktion „Die LINKE“. Hierzu gesellt sich nun die SPD, die ihren Bürgermeisterkandidaten voll unterstützt. Auch die „Perspektive für Frechen“ hat in ihrem Kommunalwahlprogramm die Zustimmung für eine Gesamtschule erkennen lassen. Nach diesen Bekundungen gilt es nun, sich noch in diesem Jahr dem „schulpolitischen Laktattest“ in den parlamentarischen Gremien zu stellen.

„Wir sehen uns in unserer Arbeit der vergangenen Jahre bestätigt und freuen uns darüber, dass sich jetzt auch die Frechener SPD ohne Wenn und Aber hinter die Forderung der Eröffnung einer Gesamtschule zum Schuljahr 2016/17 gestellt hat. Ein Ratsbeschluss für die Einrichtung einer Gesamtschule in Frechen ist in greifbare Nähe gerückt!“, erklärte die Sprecherin des Bündnisses Michelle Schmitz.

Pressemitteilung v. 16.10.2014

Gesamtschule in Frechen - Entscheidung jetzt fällen!

Mit diesem Grundsatzpapier zeigen wir einen Weg auf, wie die Gründung einer Gesamtschule in Frechen möglich wird. Ende des Jahres soll ein neuer Schulentwicklungsplan vorliegen, der die Weichen für eine Veränderung der Schullandschaft in Frechen stellen soll. Fest steht, das sich etwas verändern muss, nur was und in welcher Zeit, daran scheiden sich die Geister.

Seit 2012 leisten wir unseren Beitrag, um zum Wohle vieler Kinder und Familien eine sinnvolle Erweiterung der Schullandschaft in Frechen zu ermöglichen.

Dieses Papier ist ein Beitrag dazu, die Verantwortlichen zu einer klaren Stellungnahme zu veranlassen. Nach der Wahl ist vor der Wahl!

Frechen ist schulisch unterversorgt

Frechen hat bereits jetzt eine spürbare Unterversorgung im Bereich der weiterführenden Schulen. Dies resultiert einerseits aus dem moderaten, aber dauerhaften Bevölkerungswachstum der Stadt und andererseits aus der Tatsache, dass immer mehr Schülerinnen und Schüler darauf verzichten, weiterführende Schulen in Umlandgemeinden zu besuchen. Sind früher fast 30% eines Schülerjahrgangs ausgependelt, so hat sich dieser Wert innerhalb weniger Jahre auf unter 15% reduziert.

Die Ausbaupläne im Grundschulbereich belegen, dass der Druck auf die Grundschulen bereits heute gegeben ist. Entsprechend wird der Druck auf die weiterführenden Schulen in den kommenden Jahren steigen.

Schon heute fehlen an Gymnasium und Realschule Klassenräume. Bei etwa gleichbleibenden Anmeldezahlen sind an beiden Schulen in den nächsten Jahren Raumprobleme zu erwarten, die das Aufstellen neuer Container notwendig machen. Erschwert wird die Situation dadurch, dass immer weniger Eltern die Hauptschule als Schule ihrer Wahl begreifen. Zudem sind seit diesem Jahr förderbedürftige Kinder in den Regelschulen unterzubringen. Während der Realschule und dem Gymnasium Räume fehlen, stehen an der Hauptschule Klassenräume leer.Während die Realschule von einer Mensa träumt, ist die für 5 Millionen Euro erbaute Mensa der Hauptschule nicht ausgelastet.

Bereits 2012 hat die Komplanstudie diese Entwicklung vorgezeichnet. Die Studie schlug vor, die Realschule auf vier Züge zu verkleinern (aktuell: bis zu 6 Züge je Jahrgang) und eine Gesamtschule zu errichten. Die Gesamtschule soll den Druck auf Realschule und Gymnasium vermindern und gleichzeitig die nicht mehr zeitgemäße Hauptschule ablösen. Mit dieser Lösung, erklärte die Komplanstudie, wäre allen Frechener Schulen gedient.

Vor diesem Hintergrund vertritt das Aktionsbündnis folgende Standpunkte:

  • Einzig eine große Gesamtschule (6 Züge) kann die Frechener Schulprobleme lösen.
  • Vor dem Hintergrund der erreichten Schülerstärke der Realschule kommt eine Verlagerung der Schule nicht mehr in Frage.
  • Die Gesamtschule benötigt einen Standort mit Perspektive (z.B. Hauptschulgelände Herbertskaul).

Eine Absage an den Realschulstandort bedeutet, dass die „kleine Lösung“, also die Schaffung einer 4-zügige Gesamtschule auf dem Realschulgelände um eine Kooperation von Gesamtschule und Gymnasium zu ermöglichen, nicht mehr realisierbar ist. Schon alleine aus organisatorischen Gründen verhindern lange Wege zwischen zwei Schulstandorten jede sinnvolle Kooperation.

Gesamtschule am Standort Herbertskaul

Aus unserer Sicht verbleibt als beste Lösung eine 6-zügige Gesamtschule am Standort Herbertskaul, also die Nutzung des bisherigen Hauptschulstandorts. Nur an diesem Standort ist die schnelle Gründung einer Gesamtschule unter Nutzung vorhandener Gebäude möglich. Auch die im Schulausschuss formulierte Vorgabe, dass eine Gesamtschule ab dem ersten Tag über eine Mensa verfügen müsse, wird mit diesem Vorgehen erfüllt.

Mit Gründung einer Gesamtschule (egal an welchem Ort in Frechen) ist das Ende der Hauptschule besiegelt. Diese wird auslaufen. Die Gesamtschule kann die dadurch frei werdenden Klassenräume sukzessive übernehmen. Die Stadt hat durch diese Doppel-Nutzung mehrere Jahre Zeit, einen Neubau mit den zusätzlichen Klassen- und Fachräumen, die nach spätestens 4 Jahren benötigt werden, zu errichten. Das Gelände ist hierfür groß genug.

Das Aktionsbündnis favorisiert daher die Lösung „Herberstkaul“, da sie kurzfristig zu einer deutlichen Entlastung von Realschule und Gymnasium führen wird. Die Kinder haben einen sofortigen Nutzen aus dieser Lösung! Andererseits dürften die Investitionskosten deutlich geringer ausfallen, als wenn auf dem Realschulgelände eine komplett neue Schule errichtet würde.

Sekundarschulen finden im Speckgürtel von Köln keine Akzeptanz

Nachdem die Erfahrungen in allen Kommunen im Kölner Speckgürtel nachdrücklich belegt haben, dass Sekundarschulen keine elterliche Akzeptanz finden, ist es aus Sicht des Aktionsbündnisses nicht mehr die Frage, ob Frechen eine Gesamtschule bekommt, sondern nur noch, wann die Gesamtschule kommt.

Der Rat muss jetzt entscheiden!

Ein erster Entwurf des Schulentwicklungsplanes (SEP)wird voraussichtlich bis zum Jahresende vorliegen. Eine Beschlussfassung zum weiteren Vorgehen wird daher erst 2015 erfolgen. Der im Schulentwicklungsplan beschriebene Prozess von Diskussion, Information und Elternbefragung vor einem Ratsbeschluss über eine Veränderung der Schullandschaft ist so angelegt, dass in Frechen frühestens 2018/19 mit der Einführung einer Gesamtschule gerechnet werden kann.

Aus Sicht des Aktionsbündnisses ist dies nicht zielführend. Das Aktionsbündnis fordert daher von den im Rat vertretenden Fraktionen, mittels eines kurzfristigen Ratsbeschlusses die Gründung einer Gesamtschule sofort auf den Weg zu bringen.

Ein Ratsbeschluss hat den Vorteil, dass er direkt und unmittelbar nach einer entsprechenden Entscheidung des Schulausschusses erfolgen kann. Damit bestünde bereits spätestens Mitte 2015 Klarheit darüber, wohin die Reise schulpolitisch gehen soll. Nach diesem Ratsbeschluss muss eine Elternbefragung mit einer dann klar strukturierten Fragestellung erfolgen. Hier wird abgefragt, ob sich die Eltern der Frechener Dritt- und Viertklässler vorstellen können, ihr Kind an einer neuen Gesamtschule in Frechen anzumelden. Ergibt sich hieraus eine ausreichende Nachfrage, so können die Anträge für das Genehmigungsverfahren fristgerecht den Oberen Schulbehörden zur Verfügung gestellt werden. Eine Eröffnung der Gesamtschule zum Schuljahr 2016/17 ist auf diesem Wege möglich.

Ein Ratsbeschluss hätte noch einen weiteren Vorteil: Er würde für alle Beteiligten Planungssicherheit schaffen.

Kölner Stadtanzeiger vom 18.10.2014

RadioErft vom 21.10.2014

Pressemitteilung v. 01.09.2014

Politik ist von der Schulrealität überholt worden

Das Aktionsbündnis für eine Gesamtschule in Frechen sieht sich in seiner grundsätzlichen Einschätzung durch die „neue“ Entwicklung bestätigt:

Die Schließung der Anne-Frank-Förderschule ist nur der Beginn des Niedergangs der Förderschulen im Frechener Stadtgebiet. Auch die Förderschulen des Kreises (Albert-Einstein-Schule und Heinrich-Böll-Schule) werden in den kommenden Jahren erleben, dass Eltern ihre förderbedürftigen Kinder lieber auf einer Regelschule unterrichtet sehen wollen, als auf einer Förderschule.

Je Jahrgang werden an den drei genannten Förderschulen zusammen bisher rund 50 förderbedürftige Kinder je Jahrgang unterrichtet. Das bedeutet: rund 50 Kinder haben seit diesem Schuljahr jährlich einen Anspruch auf einen Platz an einer der Frechener Regelschulen. Der Bedarf an einer inklusiv unterrichtenden weiterführenden Schule steigt also massiv. Haupt- und Realschule sind schon heute kaum mehr in der Lage ausreichend Plätze zur Verfügung zu stellen.

Hürth, Pulheim und Elsdorf haben dieses Schuljahr Gesamtschulen neu eröffnet, die Inklusion als zentralen pädagogischen Auftrag verstehen.

„Die Politik läuft nicht nur Gefahr, von der Realität überholt zu werden, nein, die Politik ist von der Realität bereits überholt worden. Das Aktionsbündnis fordert deshalb eine kurzfristige Entscheidung zur Einrichtung einer inklusiv unterrichtenden Gesamtschule zum kommenden Schuljahr“,

so die Sprecherin des Aktionsbündnisses Michelle Schmitz.

Sie ergänzte dazu, dass das Aktionsbündnis überzeugt sei, dass die ersten Jahrgänge leicht im teilweise leerstehenden Gebäude der Hauptschule unterkommen könnten. Vermutlich wäre sogar eine Erweiterung dieses Schulstandortes zu einem vollwertigen Gesamtschulstandort möglich.

Michelle Schmitz (Sprecherin des Aktionsbündnisses)

KStA v. 02.09.2014 Kölner Stadtanzeiger v. 02.09.2014

Wochenende Frechen v. 02.09.2014

Nach der Kommunalwahl: Neue Mehrheiten im Stadttrat

(02.06.2014)

Im neuen Rat der Stadt Frechen gibt es eine Mehrheit für die Gesamtschule!

So setzen sich die Grünen schon lange uneingeschränkt für die Gesamtschule ein, ebenso die Linke.

Die SPD erklärt in ihrem Kommunalwahlprogramm: „Wir treten für längeres gemeinsames Lernen ein. Die Gesamtschule ist die dafür geeignete Schulform.“

Und die Perspektive für Frechen schreibt: „Errichtung einer Gesamtschule auf dem Realschulgelände bei Integration der Hauptschule und Ansiedlung der Realschule auf dem jetzigen Hauptschulkomplex mit dem Ziel der kapazitären Entlastung des Gymnasiums (…)“

Die Grünen haben 6, die Linke 2, die SPD 14 und die Perspektive 2 Mandate im neuen Stadtrat. Damit verfügen die Gesamtschulbefürworter über 24 der 46 Stimmen im Rat.

Ob sich diese Mehrheit wohl kurzfristig zu Gunsten der Gesamtschule zusammen raufen wird, oder ob jede Fraktion ein Haar in der Suppe findet, so dass eine rasche Entscheidung pro Gesamtschule auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben wird, wer wagt es in Frechen, darüber zu befinden?

Nicht auszuschließen auch, dass eine der genannten Parteien (ausgenommen die Linke, da bekäme die CDU ja die Krätze) mit der CDU eine koalitionsähnliche Verbindung eingeht und die Gesamtschule auf dem Altar der neuen Mehrheit opfert … auch diese Entwicklung ist nicht grundsätzlich aus der Welt.

Aber wir wollen mal nicht zu unken wagen.

Pressemitteilung zur Sondersitzung des Schulausschusses v. 29.01.2014

- Gesamtschule Frechen 2015/2016 endlich eröffnen -

Die Schulverwaltung räumt in ihrer Verwaltungsvorlage für die kommende Schulausschusssitzung implizit ein, dass alle Aussagen der vergangenen beiden Jahre über die Schulentwicklung nicht mehr gültig sind.

Im Juni 2012 wurde die „Komplan-Studie“ zur Weiterentwicklung des Schulangebots in der Sekundarstufe I präsentiert. Trotz einiger unsicherer Faktoren erklärte die Studie damals:

  • dass nur noch 12% der Frechener Kinder eine Hauptschule besuchen und kam zu dem Ergebnis: „die Fortführung der Hauptschule ist (…) grundsätzlich nicht mehr gesichert.“
  • dass über 50% aller Frechener Kinder ein Gymnasium besuchen. Hier lautete die Schlussfolgerung der Studie: „Mit zeitlicher Verzögerung muss am Gymnasium von bis zu 8 Zügen(…) ausgegangen werden.“ Am Gymnasium droht eine „zunehmende Raumnot.“

Das Aktionsbündnis hat diese Aussagen 2012 und 2013 aufgegriffen und - der Empfehlungen der Studie entsprechend - die sofortige Erstellung eines Schulentwicklungsplanes mit der Prämisse „Errichtung einer Gesamtschule“ gefordert.

Die Aussagen der Studie wurden von der Verwaltungsspitze und den Mehrheitsfraktionen im Rat kleingeredet. Die Notwendigkeit der Änderung der Frechener Schullandschaft wurde geleugnet und die Beauftragung eines Schulentwicklungsplans boykottiert. Allein die Grünen und die Linken setzten sich konsequent für die Gesamtschule ein.

Nur 18 Monate später kapituliert die Stadtverwaltung und stellt fest, was die Studie vorausgesagt hat:

  • Für die Hauptschule prognostiziert die Verwaltung noch 38 bis 44 Anmeldungen im kommenden Jahr. Viel zu wenig!
  • Das Gymnasium meldet jetzt bereits den Bedarf eines „6. oder gar 7. Zuges“ für die neuen 5er-Klassen an, was aber „räumlich nicht darstellbar“ sei.

Damit steht fest:

  • Die Hauptschule steht mangels Kindern vor ihrem Ende.
  • Das Frechener Gymnasium erreicht seine räumliche Kapazitätsgrenze schneller als geplant.

Michelle Schmitz, die Sprecherin unseres Aktionsbündnisses kommentiert schmunzelnd: “Ich hoffe, dass die Verantwortlichen in Verwaltung und Politik jetzt endlich die Zeichen der Zeit wahrnehmen und erkennen, dass Frechen dringend eine Gesamtschule braucht. Viele Frechener Eltern fordern schon seit Jahren eine Gesamtschule für ihre Kinder.“ Aus diesem Grund fordert das Aktionsbündnis:

Die schnellstmögliche Erstellung eines Schulentwicklungsplanes unter der Prämisse: Gründung einer Gesamtschule bereits im Schuljahr 2015/2016.

Presseresonanz

Zu unseren eigenen Überraschung hat diese Pressemitteilung ungeahnte Diskussionen hervorgerufen. Dabei bedanken wir uns natürlich bei der Frechener Sonntagspost, die die Pressemitteilung mit einer sehr schlagkräftigen Überschrift versehen hat:

Und nun darf die Hauptschule öffentlich verkünden, dass sie immer noch lebt - was wir aber auch nicht bestritten haben.

Wir freuen uns natürlich, dass eine kleine Pressemitteilung einer kleinen Elterninitiative solch hohe Wellen schlägt. Wir haben wohl einen wunden Punkt getroffen.

Pressemitteilung von Bündnis 90 / Die Grünen vom 23.01.2014

In ihrer Vorlage zur Sitzung des Schulausschusses am 29. Januar beschreibt die Stadtverwaltung unverblümt ihre Notlage:

  • die Zahl der Schüler, die weiterführende Schulen in Frechen besuchen und nicht in die Nachbarkommunen auspendeln, ist stärker gestiegen als erwartet
  • nach Wegfall der Schulempfehlungen der Grundschulen ist ein deutlicher Trend hin zum Abitur festzustellen, der mit 50% alle bisherigen Prognosen weit übertrifft,
  • die neuen Baugebiete, vor allem in Königsdorf, drängen mit zusätzlichen Kindern in die Frechener Schulen.

Diese Trends führen dazu, dass am Gymnasium ein 6. oder gar ein 7. Zug erforderlich wird, was von der Schulleitung jedoch als „räumlich nicht darstellbar“ beschrieben wird.

In dieser Situation wollen wir die Notbremse ziehen und stellen für die Schulausschusssitzung am kommenden Mittwoch, den 29.01.2014 den Antrag, endlich eine Gesamtschule einzuführen und diese durch einen neuen umfassenden Schulentwicklungsplan vorzubereiten.

Vor anderthalb Jahren wurde im Schulausschuss bereits eine Studie vorgestellt, welche viele der heutigen Probleme vorhersagte und eine Gesamtschule als die geeignete Lösung empfahl. Verwaltung und Politik jedoch ignorierten diese Empfehlung beharrlich und steuerten mit dieser Ignoranz vor allem das Gymnasium in eine immer größer werdende Raumnot hinein. Davor kann man die Augen nicht länger verschließen. Jetzt muss dringend gehandelt werden.“

pressemeldungen_2014.txt · Zuletzt geändert: 2015/01/05 10:11 von schoberc
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